Ich ignoriere es nicht, erwähnte es sogar im Posting darüber. Allerdings bringt es mir nichts, wenn ich auf Linux umsteigen möchte - es sei denn, ich kann es tatsächlich unter Linux nutzen. (Davon habe ich bisher zu wenig Ahnung, gehe nur bei einem typischen Win-Produkt nicht davon aus.) Immerhin kann ich wichtige Produkte wie Libre unter Linux weiterhin nutzen.
Ich weiß, dass ein standhafter Informatiker auf meine Begründungen scheißt, aber mein Herz lebt noch immer in den 90ern. Mit der heutigen Zeit werde ich keine Freundschaft mehr schließen und Win95 war ein Betriebssystem mit Charme und Ästhetik. Aber wie gesagt... keiner muss das verstehen.
Schön wenn du in einem Bereich arbeitest, in der man kein Smartphone benötigt. Aber das tut nun mal nicht jeder.
Das mag sein, dass man aus beruflichen Gründen nicht ganz ohne eigenes Smartphone auskommt, sofern der Arbeitgeber kein Smartphone zur Verfügung stellt. Natürlich kann man trotzdem einen Zwischenweg finden, der nicht im Smombie-Dasein mündet. In meinem Beruf sollte man eigentlich auch offen sein für neue Entwicklungen, was ich aber so nicht akzeptiere. Mir ist wichtiger, dass ich meine eigene Meinung vertrete und bei Verstand bleibe. Die Entwicklung besteht aber nun mal längst darin, dass die Telefone klüger sind als ihre Nutzer. Bedenklich wird es dann, wenn Menschen sterben, weil sie zu blöd sind, ein Selfie zu machen.
KolourPaint soll angeblich auch für Windows verfügbar sein.
Danke für den Hinweis, aber es kommt dabei ja eher auf die Linux-Nutzbarkeit an, sofern ich nicht bei Win10 bleibe und weiterhin Paint herunterladen kann. Dem "auch" entnehme ich aber, dass es sich um eine Linux-Anwendung handeln dürfte. Ich erinnere mich leider nicht mehr, was ich damals unter Ubuntu so getrieben habe und ob es da einen Paint-Ersatz gab. (Ich hab damals ja auch regelmäßig auf XP gewechselt.)
Auch wenn ein Smartphone wirklich nötwendig ist, gibt es möglichkeiten für sicheres Nutzen.
Daran glaube ich nicht, da wir als Nutzer längst nicht mehr kontrollieren können, wer alles von unseren Daten Gebrauch machen will und es auch kann. Das ist aber auch nicht alles. Es besteht auch die Möglichkeit der Bereitschaft, das Ding häufig ausgeschaltet zu lassen und sich selbst nicht davon abhängig machen zu lassen. Meine Unabhängigkeit nimmt mir jedenfalls keiner. Und wenn ich wandern möchte, geht es niemanden etwas an, wo ich mich aufhalte und mich interessiert auch nicht, welche km-Zahl ich zurücklege, etc. Da sind mir meine Augen, meine Sinne und auch meine Kamera wichtiger und mein Handy wird kaum beachtet. Fotografieren kann mein Handy übrigens auch, aber die Auflösung ist erbärmlich.

Aber ich spreche natürlich nur für mich und sage niemandem, wie er sich zu verhalten hat.